Nizza,
zum zweiten...
Neuauflage
einer verunglückten Reise
Rückblick s. Nizza 1 diesmal mit
"happy end":
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Auch 2006 ging's preiswert per Billigflieger von Köln nach Nizza und dort auf Hotelsuche:
Leider waren die Objekte an der
Promenade des Anglais eine
Kragenweite zu groß, so dass die Wahl wieder auf das bekannte Jugendhotel "Les Camelias"
ausfallen musste; ein echter Geheimtipp für Low-Budget-Reisende. Für 20 €
pro Nacht und Nase ist man dabei, incl. Frühstück und Do-it-yourself-Küche mit "Omelette de surprise" (Beispiel s.u.). |
Am
ersten Tag (21.01.06) direktemang per Velo an die Höllenkurve,
wo vor einem
Jahr die erste Reise durch Karambolage mit einem Falschfahrer abrupt endete.

Diesmal verlief
alles gut,
toi-toi-toi ...
und die Geste
will sagen:
So schnell
wird nicht
klein beigegeben. |
Mutig
geworden ging's am
nächsten Tag (22.1.) an der unteren Küstenstraße (basse
corniche) bis Monaco, um die Herrenfahrer der Rally Monte Carlo ein Stück
zu begleiten.
23.1. Besser ist es,
den Tod nicht heraus zufordern und die
Küstenstraße Nizza - Monaco - Menton per Bus zu passieren. Mit dem normalen
Linienbus kostet es nur 1,30 €. Will man allerdings ein Velo transportieren, muss
man dem Conducteur in freundlichen Worten klarmachen, dass es sich bei dem
mitgeführten Objekt um einen Koffer handelt. |
24.1.
Es gibt auch eine sportliche "Busverbindung": Man wartet auf einen Pulk von
vorbei zischenden Toureros und klinkt sich in den Windschatten.
Dann ist man eine Gruppe und wird auch von hart gesottenen LKW-Fahrern
respektiert.
Der Nachteil: Man muss dranbleiben und kommt wenig zum Raisonieren und
Fotografieren. Es sei denn, bei einem der Coureurs klingelt plötzlich das
Handy und er muss kurz innehalten. |

25.1.
Die Küstenstraße in westlicher Richtung (von Nizza nach Cannes) ist
schnurgerade, dreispurig und kann daher auch per Velo relativ stressfrei
befahren werden.
siehe Foto rechts:
Villeneuve
oder Foto oben:
Promenade |
26.1.
Der Tag als der Regen kam (und ab 500 m als Schnee); deshalb etwas früher
zurück in der Herberge... um diesen freundlichen Herren (Yvon aus Guadeloupe)
beim Mixen eines Zaubertranks zu fotografieren: Ein guter Brandy (oder
Cognac), plus Kondensmilch (lait concentré sucré) plus 1-2 Tropfen eines
Zauberelexiers aus Kokusextrakten (top secret !).
Schmeckt fantastisch, stärkt die Sinne und soll demnächst den
Weltmarkt erobern. So sieht es jedenfalls eine Marketing-Strategie vor, die
wir spontan bei einer fachmännischen Degustation entwickelten. A la santé ! |
27.1.
Am letzten Tag bei kühlen Temperaturen dem Velo eine wohlverdiente Pause gegönnt, die
Laufschuhe übergestreift und raus zum Wandern:
Zunächst
mit dem Bus nach Menton und dann 10 km bergauf bis in das pittoreske Bergdorf St.Agnès, das wie ein Adlerhorst in 750 m Höhe an der Bergspitze klebt.
3 Stunden hoch, 2 Stunden runter und mittenmang zweimal die Schneegrenze
passiert. |
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28.1. Rückflug um 12h30 und von der nächsten Reise geträumt... |
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