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Treffpunkt: Schlossturm am Burgplatz
Liebe Sportfreunde! Hier auf dem Burgplatz befinden wir uns im Zentrum der Düsseldorfer
Altstadt.
Links von der Webcam (300 m rheinaufwärts) am unteren
Rheinwerft der Zieleinlauf am Sonntag ab 11:45.
Hinten rechts von der Webcam (600 m rheinabwärts) wird der Startschuss
erklingen, am Josef-Beuys-Ufer zwischen Rheinterrassen und Kunsthalle.
Von dort wandern wir auf der Schokoladenseite des Rhein-Marathons mit
einigen Häppchen Stadtgeschichte "en passant" und gemütlichem Ausklang in der
Altstadt.
Webcam Burgplatz: Grafik (oben links) anklicken zur aktuellen Anzeige
1. Station: Startbereich am Kunstpalast
Dort wo der Rheinufertunnel seinen Schlund öffnet und den nach Norden flutenden
Verkehr ans Tageslicht entlässt, werden beim Start des Rhein-Marathons am ersten Mai-Sonntag
die Teilnehmerblöcke formiert. Den Beginn machen die schnellen Hirsche und
flinken Rehe mit
Bestzeiten unter drei Stunden unmittelbar hinter der Startlinie nahe der
Rheinterrasse. Dahinter die Gruppen zwischen 3 und 4 Stunden, über vier Stunden
und Neulinge. Die Nachhut wird sich dabei an historischer Stelle auf den Weg
machen - nahe der Tonhalle. Sie steht an der Stelle des im Krieg zerstörten Planetariums,
zu dessen Füßen am 14. August 1926 der erste Marathon in Düsseldorf
gestartet wurde. Er wurde im Rahmen der großen Ausstellung GESOLEI von der
Deutschen Turnerschaft ausgetragen. Der siegreiche Willi Tietz (TV Friesen
Berlin) benötigte damals 2:42:13 Stunden für die Strecke von 42,195 km.
Wir wandern auf dem Radweg der Cäcilienallee bis zur Klever Straße, hier die erste Abkürzung: Wir ersparen uns die Nordschleife (ca. 6 km um das
Messegelände herum und zurück). Stattdessen biegen wir an der Klever Straße rechts ab Richtung Golzheimer Friedhof und gleich noch einmal rechts ab
durch die Kurt-Baurichter-Str in südlicher Richtung. 2. Station: Golzheimer Friedhof (Ecke Klever Str/Kurt-Baurichter Str)
Links der alte Friedhof Golzheim.
Links liegen lassen wir auch den 109 m hohen Geldspeicher der Ergo-Versicherungsgruppe,
eine Fusion von VICTORIA, HAMBURG-MANNHEIMER, DKV und DAS zu dem Zweck,
gemeinsam mehr Kohle zu machen, als jeder für sich alleine. Rechter Hand dann das Kunstmuseum Ehrenhof,
bis wir an der Inselstraße den Hofgarten erreichen. Jetzt links
in östlicher Richtung, parallel zur Inselstraße innerhalb des Hofgartens bis
zum Napoleonsberg, ein Hügel in der Nordostecke
des Hofgartens, aufgeschüttet aus dem Erdaushub, der beim Bau von Hafenanlagen
angefallen war.
3. Station: Napoleonsberg im Hofgarten
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Düsseldorf, le petit Paris!
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Vor uns die Kaiserstraße, dort wo der Autoverkehr in die Innenstadt hinein- und hinausrauscht. Wir befinden uns auf den Spuren von Napoleon,
der über die nach ihm benannte Kaiserstraße 1811 nach Düsseldorf eingezogen
ist, um Soldaten für seinen Russlandfeldzug
zu rekrutieren. Angeblich soll hier der berühmte Ausspruch gefallen sein:
In Wirklichkeit handelt es sich um eine Legende, denn das Zitat stammt aus
einem Brief, den ein Staatssekretär Napoleons geschrieben hat und gemeint waren
Chaos und Schlamperei ... wie in Paris.
Doch die Düsseldorfer beherrschen schon damals die Kunst der schönen Worte
und haben sich die Geschichte halt in ihrem Sinne zurechtgebogen. Heute würde
man Marketing dazu sagen.
| Der Hofgarten wurde 1769 als erster deutscher Volksgarten errichtet.
Es handelt sich um einen Park, der offen war für die Bürger dieser
Stadt. Das war damals etwas unerhört revolutionäres, denn Hofgärten
dienten in der Zeit des Absolutismus in aller Regel zur Exklusiv-Erlustigung
des Adels und seiner Hofschranzen. Der Stil ist nicht mehr
wie im Barock durch französische Einflüsse geprägt, d.h.
durch die exakt geometrische Ausrichtung der Anlagen, wodurch symbolisch
die Unterwerfung der Natur durch den mit absoluter Macht regierenden Herrscher
aufgezeigt werden soll.
Mitte des 18. Jahrhunderts setzt von England kommend eine Gegenbewegung
ein. Danach soll die Natur nicht mehr zurechtgestutzt und unterjocht, sondern in
einem natürlichen Zustand belassen und ästhetisch verfeinert werden. Zu den
Stilmitteln gehören wellenförmige Geländeverläufe, ein bizarres System von
Wasserläufen und ein verschlungenes Wegenetz, dass eine große Ausdehnung
vorgaukeln soll. |
An der nächsten Kreuzung Kaiser-/Jägerhofstraße stoßen wir wieder auf die
Marathonstrecke, der wir bis zum Schloss Jägerhof folgen.
4. Station:
Schloss Jägerhof Früher der Amtssitz des bergischen Oberjägermeisters und
Nobelabsteige für Franzosenkaiser, heute ein NRW-Kunstmuseum. Die Marathonis
legen hier eine Schleife ein von ca 11 km ostwärts.
Wir Routenprüfer bleiben im Hofgarten, machen eine Wende von 180 Grad und
gleichzeitig einen gewaltigen Zeitsprung nach vorn: "Rücke vor bis zur
Kunstakademie !"
| Dabei überspringen wir die Südschleife (5 km), die uns durch Unterbilk führen würde: Vortunnel Gladbacher Straße
An der Gladbacher Straße (km 25) wird das erste Teilstück des
Rheinufertunnels überquert. Der Verkehr wurde hier unterirdisch geleitet, um die
Zerschneidung des Stadtteils Unterbilk aufzuheben. Mehr als 50.000
Kraftfahrzeuge pro Tag passieren den Tunnel. Auf der rechten Seite sehen wir,
dass der Autoverkehr noch einmal kurz das Tageslicht erblickt, um dann
beim gläsernen Stadttor auf einer Länge von 2 km wieder im Untergrund zu
verschwinden.
Jetzt geradeaus bis zum Multiplex-Kino UCI,
um dort rechts in die Hammer Straße einzubiegen. Links die schöne, neue Welt
des Medienhafens; ein Tummelplatz modernistischer Vorzeigearchitektur, rechts
gemütliche Biergärten und Szenekneipen, die eher zum innehalten animieren, als
zum nach vorne hasten.
Medienhafen / Gehry-Bauten
Früher zu Zeiten des Freihafens, befand sich hier der Zollhof, das war ein Gelände, wo Güter zollfrei
gelagert werden konnten.
Dann kam die Abrissbirne und der neue Zollhof, ein Kunst-
und Mediencenter, wirkt wie eine kubistische Skulptur. Vielleicht wird
sich mancher irritiert die Augen reiben und sich die Frage stellen: „Wohin
laufen wir eigentlich ?“ „Weiß der Geier,“ antwortet eine innere Stimme.
„Einfach drauflos !“
Rheinturm
Nicht zu übersehen, der 1982 fertig gestellte Fernmeldeturm an der Stromstraße,
der im Volksmund gerne „Fernsehturm“ genannt wird, weil man von oben so schön in
die Ferne sehen kann, ein letzter Riese aus der Zeit vor dem Glasfaserkabel und der
Satellitentechnik mit imposantem Rundblick von der 172 m hohen
Restaurant-Plattform. Leider
können wir den Turm nicht in unsere Tour einbeziehen, da das Treppenhaus
gesperrt ist und die Plattform nur per Fahrstuhl erreichbar ist. Ein
Anachronismus in unserer von Bewegungsmangel geprägten Zeit, wie auch das ganze
Projekt das letzte dieser Art war, denn für den Ausbau des Fernmeldenetzes
werden heute keine Türme mehr benötigt.
Wir lassen den Dinosaurier-Turm daher links liegen und dringen ein in den
Bannkreis des Landtags von Nordrhein-Westfalen, ein verschachteltes,
ringförmiges Gebilde, 1988 errichtet
in Gestalt einer sich öffnenden Blume, das die Verwicklungen der Demokratie
symbolisieren soll.
Weiter Richtung Rheinkniebrücke, die wir unterqueren. durch
die Innenstadt via Königsallee bis zur ersten Düsseldorfer Brücke in den
Stadtteil Oberkassel auf der "Schäl Sick", der anderen Rheinseite.
Oberkasseler Brücke
An dieser Stelle fand 1976 die größte Schiebung der Geschichte
statt. Bis dato befand sich an dieser Stelle eine Behelfsbrücke, als Ersatz für
die im Krieg gesprengte alte Oberkasseler Brücke. Man hätte die Behelfsbrücke
abreißen können und die neue Brücke als Ersatz bauen können. Das wäre aber
ziemlich langweilig und nicht besonders medienträchtig gewesen. Und so kam
man nach dem niederrheinischen Motto "Et jit nix, wat et nit jit" auf die glorreiche Idee, die neue Brücke ein paar
Meter neben der alten zu bauen. Und wenn die "fettich is" wird die alte Brücke
abgerissen und die neue wird einfach darüber geschoben. Und so geschah es und
Millionen von Fernsehzuschauern waren live dabei. Und während wir über diesen
raffinierten Marketing-Schachzug sinnieren, passieren wir 2mal den Rhein, einmal
bei km 29 und dann - nach einer ausgiebigen Westschleife - wieder bei km 39, das Ziel auf der Rheinuferpromenade schon zum Greifen nah. |
5. Station: Kunstakademie
An der Hofgartenrampe gehen wir (bei km 39) in die Rechtskurve zur Heinrich-Heine-Allee. Am Marathontag
werden die Kohlehydrat-Reserven an dieser Stelle erschöpft sein und es gilt die
Fettreserven zu mobilisieren. Ein gute Gelegenheit der Beuyschen Fettecke zu
gedenken. Denn hier rechts an der Kunstakademie lehrte der Kunstprofessor Josef
Beuys in den siebziger Jahren. Frischen Wind wollte er damals in den etablierten
Kulturbetrieb bringen, z.B. durch ein außen hervorstehendes
"Ofenrohr" an der Kunsthalle am Grabbeplatz. Nicht alle Kunstwerke von
Beuys haben die Wirren der Zeit überdauert. Die berühmte Fettecke
in der Kunstakademie wurde z.B. von einer energischen Putzfrau durch Aufwischen
vernichtet. Die Düsseldorfer schmunzelten, als sie es vernahmen. Weniger
zum Lachen war dann allerdings der jahrelange Rechtsstreit, den ein Beuys-Schüler
gegen das Land Nordrhein-Westfalen führte. Mit dem Argument, der große
Meister hätte ihm das "Werk" zu Lebzeiten geschenkt, gelang es dem
cleveren Prozess-Hansel schließlich 40.000 Mark Schadensersatz zu
ergattern.
Geradeaus auf der Heinrich-Heine-Allee bis Grabbeplatz.
6. Station: Grabbeplatz
Am Grabbeplatz werfen wir einen Blick auf die St.Andreas-Kirche
im Barockstil, als Hofkirche des 1716 gestorbenen Kurfüsten Jan-Wellem,
enthält auch seinen Zinnsarg. In der Person Jan-Wellems verkörpert
sich die Blütezeit Düsseldorf. Statt Kriege zu führen, fördert
er die schönen Künste und macht Düsseldorf zu einem weltberühmten
Kulturzentrum. Leider bleibt die Ehe mit Anna Maria Luisa Medici kinderlos.
Beim Tode des Kurfürsten fällt Düsseldorf an die Wittelsbacher,
ein süddeutsches Adelsgeschlecht und wird zukünftig von Mannheim, später von
München aus regiert. Mit bösen Folgen für die weltberühmte Düsseldorfer
Gemäldesammlung, die damals in einer Nacht- und Nebelaktion nach München
verfrachtet wurde.
200 m südlich die Bolkerstraße, wo an der Hausnummer 53 eine Gedenktafel verkündet:
„Hier
wurde Heinrich Heine am 17.Dezember 1797 geboren“.
Stimmt nicht ganz, denn der kleine Harry, so heißt er bei seiner Geburt,
erblickt in einem Hinterhaus das Licht dieser Welt. Im letzten Krieg treffen
Bomben das Haus und die Nazis, die vorher schon seine Bücher verbrannt haben,
beseitigen die Trümmer.
Heinrich Heine, Düsseldorfs berühmtester Sohn, wird nicht nur von den Nazis gehasst. Auch
konservative Kreise haben ihm die lose Lästerzunge nie verziehen, mit der er dumpfen Nationalismus und kleinkariertes
Spießertum anprangert.
Seit 1831 ist Heine gezwungen im Pariser Exil zu leben, da er in Preußen steckbrieflich
verfolgt wird und seine Werke verboten sind. In "Das Buch Le Grand" beschreibt
er seine Kindheitserinnerungen: „Die Stadt Düsseldorf ist sehr
schön und wenn man in der Ferne an sie denkt und zufällig dort
geboren ist, wird einem wunderlich zu Mute. Ich bin dort geboren und es
ist mir, als müsste ich gleich nach Hause gehen. Und wenn ich sage
nach Hause gehen, so meine ich die Bolkerstraße und das Haus, worin
ich geboren bin.“
Weiter auf der Heinrich-Heine-Allee Richtung Wilhelm-Marx-Haus, 1923 erbaut, das älteste Bürohochhaus in Deutschland, dort
ein Schlenk nach links in die Th-Körner-Str, um gleich darauf wieder rechts in die Kö einzubiegen (km 40).
7. Station: Kaufhof an der Kö
Hinter uns im Norden das Steigenberger Parkhotel. Im Januar 1932 kommt es
hier zu einer schicksalsschweren Zusammenkunft von westdeutschen Banken und
Großkonzernen. Das Thema der Konferenz: Macht und Geld. Gastredner: ein gewisser
Adolf Hitler, der sich den anwesenden "Flicks und Krupps" als
Führungskraft empfiehlt: Zerschlagung der Gewerkschaften, verstärkte Rüstung und die Eroberung
von neuen "Wirtschaftsräumen". Kein Wunder, dass bei solchen Aussichten die versammelten
Großindustriellen ganz glänzende Augen bekommen und die Nazi-Partei
von nun an großzügig mit Spenden unterstützen und salonfähig
machen. Denn schon in Kürze werden sie mit reichhaltigen Aufträgen
belohnt und können die Früchte ernten, mit Ausnahme der Geschäftsleute
jüdischer Abstammung. Sie werden brutal enteignet, wie z.B. der
Besitzer dieses Kauftempels, vor dem wir uns gerade befinden.

Das prächtige Jugendstil-Gebäude
an der Königsallee Nr.1 wird 1907 als Kaufhaus Tietz eröffnet
und leitet einen neuen Trend ein. Einkaufen soll nicht mehr allein aus
der schnöden Beschaffung lebensnotwendiger Waren bestehen, sondern
zu einem Event-Shopping aufgewertet werden, zur Sightseeing-Tour für
Flaneure mit dem nötigen Klimpergeld in der Tasche.
In heutiger Zeit sind weitere Trendsetter – auf der anderen Kö-Seite – hinzugekommen, z.B. die SCHADOW-ARKADEN,
als überdachte Galerie mit Einzelläden, das Themenkaufhaus STILWERK
und das Lifestyle-Center SEVENS, sowie jede Menge Edelboutiquen für
die Haute Volée, rechts die Banken, wo man sich das nötige
Kleingeld holen kann, in der Mitte der Kö-Graben.
Bis 1804 erstreckt sich hier die Stadtmauer (rechts) mit einem von der Düssel gespeisten Stadtgraben.
Der heutige Prachtboulevard heißt früher Kastanienallee. 1815 kommt Düsseldorf unter
preußische Herrschaft und ist ab 1824 Hauptstadt der Rheinprovinz.
Im Revolutionsjahr 1848 wird hier der preußische König von einer
aufgebrachten Volksmenge ausgepfiffen und mit Pferdemist beworfen. Später
– nach dem Scheitern der Revolution – haben die Stadtoberen nichts wichtigeres
zu tun, als in Berlin beim Königshaus um Verzeihung zu bitten und
als Wiedergutmachung die Kastanienallee in Königsallee umzutaufen.
Dies geschieht im Jahr 1851.
Gegen Ende des 19.Jahrhunderts
setzt eine stürmische Industrialisierung ein. Rasch vergrößert
sich die Anzahl der Einwohner. 1882 wird die 100.000 Marke überschritten.
Damit gehört Düsseldorf zu den Großstädten und entwickelt
sich darüber hinaus zum „Schreibtisch des Ruhrgebiets“, wo z.B. die
Stahlbarone von Rhein und Ruhr (s. Thyssen/Krupp-Hochhaus an der Hofgartenstraße)
ihr Verbindungsbüro zur Politik unterhalten.
8. Station: Ende Kö-Graben/Ecke Graf-Adolf-Str.
50 m hinter dem Ende des Kö-Grabens biegen wir rechts ab in die Graf-Adolf-Str und bewegen uns Richtung Rhein. Auf der Haroldstraße
überqueren wir die südliche Düssel, die hier unterirdisch verläuft. Sie speist sowohl den Schwanenspiegel
(links) als auch Spee's Graben (rechts).
9. Station: Apollo Variete / Rheinkniebrücke
Von hier (km 41,5) sind es nur noch wenige Meter bis zum Ziel. Rechts ab, runter ans Rheinufer und das Finish auf der Rheinuferpromenade
genießen. Kurz vor der Schulstraße können wir die Arme hochreißen: Geschafft!
10. Station: Pegeluhr
Nach dem Passieren des Ziels zeigt uns die Pegeluhr, was die Stunde geschlagen hat: Sieht wie eine Uhr aus und ist auch
eine; aber Obacht: 5.30 kann – je nach Blickwinkel - zwei Bedeutungen haben:
5 Stunden und 30 Minuten oder 5 ½ Meter über normal; gemeint ist mit letzterem der Wasserstand des Rheins.
Bis 12 Meter kann er steigen, so hoch ist die Mauer. Erst dann würde die Altstadt überflutet.
So weit ist es aber, nach dem Bau der Kaimauer noch nie gekommen, vielleicht
auch deshalb, weil in Köln die Rheindämme niedriger sind. D.h. bevor die Hochwasserwelle Düsseldorf erreichen kann,
wird Köln als Vorflutbecken genutzt und die Düsseldorfer stehen schunkelnd an der Kaimauer und stimmen den Karnevals-Hit an:
"Do schwimmt ene Kölner..."

So sind wir froh, endlich das Ziel erreicht zu haben und können uns - nach einem
Kleiderwechsel und einer kleinen Erfrischung - ganz auf die gastronomischen
Highlights konzentrieren.
Auch davon hat Düsseldorf viel zu bieten und Probleme entstehen nur dann, wenn
wir uns bei der Fülle von Alternativen nicht entscheiden können.
Foto: Ulrich Otte www.duesseldorf.de/touristik/bildarchiv/
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